erstellt von mnu

12.10.2018
Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern

Landtagswahl: Erststimme für Johann Krichenbauer. Zweitstimme für Liste 3 Freie Wähler.

Landkreis Altötting. Johann Krichenbauer, unser Direktkandidat für den Bayerischen Landtag, ist der Auffassung, eine absolute Mehrheit sei ungut. und bezeichnete die Zusammensetzung des Landtags ohne absolute Mehrheit als einen "Gewinn für die Demokratie". Als Beweis dafür führte er die 241 Anträge der Landtags-Opposition im vergangenen Jahr an, von denen die CSU keinen einzigen angenommen habe. Der Kandidat bot die Freien Wähler als Korrektiv an, zeigte sich aber auch bereit für eine Koalition.

Krichenbauer (56 Jahre) ist zum zweiten Mal verheiratet und Vater von insgesamt drei Kindern. Er kann auf rund 20 Jahre kommunaler Verwaltungstätigkeit zurückschauen. Sein intensiver Kontakt mit Burgkirchen begann als Prüfer des bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes, als er im Jahr 2010 zusammen mit der Gemeinde ein Konsolidierungsprogramm für die Burgkirchner Finanzen erarbeitete. Seit November 2012 ist Krichenbauer Bürgermeister der Industriegemeinde. "Als Bürgermeister bin ich täglich mit Problemen der Bürgerinnen und Bürger konfrontiert", erzählt der Landtags-Kandidat. "Die Bürger wollen Lösungen, kein schau‘n-wir-mal. Wenn etwas nicht geht, muss man das erklären. Das verstehen die Bürger in der Regel."

Wegen der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge hätten die Freien Wähler lange streiten müssen, obwohl es dabei nur um ein jährliches Volumen von höchstens 150 Millionen Euro gehe. Da die Kassen des Freistaates Bayern randvoll sind, kann er das leicht übernehmen.

Der FW-Kandidat will im Falle seiner Wahl für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sorgen – in der Stadt und auf dem Land. Krichenbauer wendet sich gegen Prestigeprojekte wie das neue Konzerthaus in München oder das geplante Raumfahrtzentrum "Bavaria One" in Ottobrunn. Das beste Mittel zur Bekämpfung der Wohnungsnot in den Ballungsräumen ist in den Augen des Burgkirchner Bürgermeisters die Stärkung des ländlichen Raums.

Ganz wichtig ist für Krichenbauer die Infrastruktur. "Unsere Bahnstrecke wurde im Jahr 1892 gebaut. Seitdem haben wir die so. Bei der Bahn tut sich was, aber wie lange mussten wir dafür kämpfen." Vorschulische Erziehung muss nach den Vorstellungen der Freien Wähler kostenfrei sein. Die Flüchtlingsproblematik wird nach Krichenbauers Ansicht in der Diskussion überbewertet. In Burgkirchen gebe es seit jeher einen hohen Migrationsanteil, jetzt nicht nur durch die Flüchtlinge, sondern mehr noch durch EU-Ausländer. Der Bürgermeister würde es begrüßen, wenn jede Klassenlehrerin eine pädagogische Hilfskraft zur Begleitung des Unterrichts an die Seite gestellt bekäme. Hier muss sich der Freistaat organisatorisch und finanziell engagieren.

Also:
Erststimme für Johann Krichenbauer.
Zweitstimme für Liste 3 Freie Wähler.