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Finanzpolitik im Landkreis Altötting

Haushalt im Landkreis Altötting

Foto Picture-Alliance/Cromorange

Landkreis Altötting – Im Jahr 2014 wird eine Kreisumlage von 57 Mio Euro erwartet. Der Rückgang um 18,7 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr geht vor allem auf die geringeren Gewerbesteuereinnahmen in Burghausen zurück. Angesichts zurück gehender Einnahmen muss die Haushaltsplanung des Landkreises verantwortungsvoll und berechenbar sein. Die geplanten Investitionen im Bereich der Schulen sind durch Kreditaufnahme zu finanzieren.

Landkreis Altötting – Ende 2013 war der Schuldenstand des Landkreises 27,3 Mio. Euro; das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 256 Euro. Ende 2014 wird der Schuldenstand 33,5 Mio Euro sein, eine Pro-Kopf-Verschuldung von 314 Euro (Landesdurchschnitt liegt bei 236 Euro). Die Verschuldung des Landkreises Altötting ist angesichts der umfangreichen Investitionen im Schulbereich (ca. 60 Mio. Euro) maßvoll und beruht auf einer relativ hohen Kreisumlage, die Städte und Gemeinden in großer Solidarität mit dem Landkreis aufgebracht haben. Die Kreisumlage darf auf keinen Fall weiter steigen, sondern soll sinken, um den Kommunen mehr eigene Investitionen zu ermöglichen.

Landkreis Altötting – Bei der Verabschiedung des Kreishaushalts im Dezember 2013 ging man von einer Schlüsselzuweisung von 8,9 Mio Euro aus. Am Tag der Beschlussfassung kam dann die tatsächliche Höhe der Schlüsselzuweisung von 11,1 Mio Euro heraus. Der Unterschied von 2,2 Mio Euro entspricht gut 2 Prozentpunkten der Kreisumlage von 54,8 %. Die Freien Wähler fordern deshalb die Rückgabe des Erhöhungsbetrags an die Städte und Gemeinden. Im Nachtragshaushalt könnte die Kreisumlage um zwei Prozentpunkte auf 52,8 % gesenkt werden.

(Dieter Wüst - Kreisvorsitzender FW Kreis Altötting)