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FW Altötting; Gefällige Klänge und provozierende Ideen

Gefällige Klänge und provozierende Ideen

Rollenwechsel: Meist gibt Bürgermeister Herbert Hofauer den Grußredner, am Sonntagnachmittag schlüpfte er in die Rolle des Interviewers, nachdem er mit "Voice of Germany"-Halbfinalistin Emily Intsiful "Altöttings derzeit größten Star" willkommen geheißen hatte. Und die ließ wissen, dass sie gerade noch auf Tour war und dass es ihr "sehr gut geht". Dann sang Emily drei Nummern und begleitete sich dabei selbst am Flügel. Drei Zugaben folgten, ehe sie zahlreichen Fans Autogrammwünsche erfüllte.  − Fotos: Hölzlwimmer
Emily Intsiful am Klavier
Nicht nur um die Kultur ging es im Forum, sondern auch um diese Gesichter: Die FW-Kandidaten stellten sich den Fragen der Bürger.

11.02.2014

Freie Wähler starteten mit großem Aufwand und Emily als Stargast in den Wahlkampf – Zukunftswerkstatt und Musik im Forum

Altötting. Sie wollen ihre neun Sitze im Stadtrat halten, mindestens – ob sich dieser Wunsch der Freien Wähler bei der Kommunalwahl am 16. März bewahrheiten wird, das steht in den Sternen. Ein anderer ist jedenfalls am Sonntagnachmittag im Saal des Kultur + Kongress Forums in Erfüllung gegangen. Fraktionssprecher und Listenführer Konrad Heuwieser hatte den Stargast des Wahlkampfauftaktes, "Voice of Germany"-Halbfinalistin Emily Intsiful, darum gebeten, die Beatles-Nummer "Hey Jude" zum Besten zu geben. Das tat die junge Musikerin nach kurzem Zögern auch – obwohl sie ihn noch nie auf diese Art, sich selbst auf dem Flügel begleitend, angestimmt hatte. Das Experiment gelang, sehr zur Freude des Publikums, das noch fünf weitere Lieder von Emily serviert bekam – drei geplant, zwei als Zugabe.

Nicht nur das Gastspiel von "Altöttings derzeit größtem Star", wie Bürgermeister Herbert Hofauer sich bei der Anmoderation ausgedrückt hatte, werteten die Freien Wähler als großen Erfolg, sondern die gesamte Veranstaltung. Einen ungewöhnlichen Rahmen hatten sie dafür gewählt, eine Zukunftswerkstatt, gar den Saal des Forums dafür angemietet. 150 Besucher hofften sie anzulocken, so Heuwieser. Tatsächlich wurden es gut doppelt soviele – freilich nicht allein dem politischen Interesse geschuldet, sondern auch der Neugier auf Emily. Als ihr Auftritt bevorstand, füllte sich der Saal, der vorher ob seiner Größe noch ein wenig verwaist gewirkt hatte.

Wichtiger als die bloße Zahl der Besucher war den Freien Wäh-lern aber etwas anderes: Dass sie mit den Gästen über alle Facetten von Lokalpolitik ins Gespräch ka-men, Ideensammlung inklusive. Die Pinnwand, an der Vorschläge notiert werden konnten, füllte sich im Laufe der vierstündigen Veranstaltung zusehends – auch das eine Hoffnung, die sich erfüllte. Ortsvorsitzender Wolfgang Erdmann hatte sie eingangs so formuliert: "Schimpfen Sie mit uns, wenn es sein muss, aber gestalten Sie mit uns die Zukunft." Besonderes Augenmerk wurde an Stellwänden auf nachhaltige Energie, Stadtentwicklung und die interkommunale Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Neuötting gelegt, Letzteres mit teils recht provozierenden Ideen. "Eine Stadt: Altötting-Neuötting. Name???" war eine davon.

Dass den Freien Wählern auch die Kultur ein großes Anliegen ist, ist bekannt. Immerhin kamen aus ihren Reihen die Anstöße zum Fest der Sinne und zu Kultur im Park. Entsprechend großer Wert wurde am Sonntag auf das Rahmenprogramm gelegt. Zu dem trugen neben Emily noch die Musikkapelle Altötting, die Musikwerkstatt "Autingas", das Duo "Si und de Anda", die Tanzgruppe "Free Style" und eine Freie-Wähler-Combo bei. − sh

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