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FW Emmerting; Finanzierungskonzept für Sporthalle gefordert

Finanzierungskonzept für Sporthalle gefordert

Setzen sich für Emmerting ein: Dieter Wüst (v.l.), Harald Giller und Siegfried Ribesmeier.  − Foto: jes

19.02.2014

Finanzierungskonzept für Sporthalle gefordert

Freie Wähler setzen auf eine Wahlveranstaltung und Info-Stand als Werbung für die Kommunalwahl

Emmerting. "Wir stehen für eine bürgernahe, sachliche Kommunalpolitik." Das war auf der zentralen Wahlveranstaltung der Freien Wähler Emmerting immer wieder zu hören: vom Spitzenkandidaten und dritten Bürgermeister Siegfried Ribesmeier, vom Ortsvorsitzenden Harald Giller, von den Gemeinderatskandidaten sowie vom Kreisvorsitzenden Dieter Wüst.

Daneben wurde auch unter anderem von Siegfried Ribesmeier betont: "Wir müssen auf jeden Fall ein Finanzierungskonzept für eine Sporthalle erarbeiten. Denn wenn sich die Gelegenheit bieten sollte, dann müssen wir bereit sein." Der Spitzenkandidat sowie die anderen Kandidaten fügten außerdem hinzu: "Der Sportverein und unsere Bürger haben eine Turnhalle verdient." Daher möchten sich die Emmertinger auch bei anderen Gemeinden wie Kastl und Haiming informieren, wie diese es geschafft hätten. Ribesmeier: "Wir hatten in den vergangenen Jahren auch nicht viel Geld und gezeigt, was dennoch geht. Warum dann nicht auch eine Turnhalle?"

Die Freien Wähler Emmerting sind in der Wahlwerbung zurückhaltend: Eine zentrale Veranstaltung und ein Info-Stand müssen reichen. "Entscheidend ist die Arbeit zwischen den Wahlen, nicht die wenigen Wochen vorher", ist Harald Giller sicher. Und diese Arbeit kann sich sehen lassen und soll fortgesetzt werden, wie Siegfried Ribesmeier in seiner Rede ausführte: der Flächennutzungsplan soll überarbeitet werden, familiengerechte und finanzierbare Baugrundstücke sollen ausgewiesen und Gewerbe angesiedelt werden, "damit die Finanzkraft der Gemeinde gestärkt wird". Die Planungen des Ortszentrums sollen ebenso umgesetzt werden wie das Seniorenheim. "Wir werden die Bücherei weiter stark unterstützen und das Rathaus soll in eine offene, bürgernahe Verwaltung umgestaltet werden." Ferner soll der Hochwasserschutz fertig gestellt, eine flächendeckende Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet sichergestellt und die Jugendarbeit gefördert werden.

"Kommunalpolitik ist Sachpolitik", so Ribesmeier. Im Sinne der Bürger und der Gemeinde müssten daher immer die sachlich besten Lösungen verwirklicht werden. "Wir müssen alle guten Ideen aufgreifen und umsetzen. Auch wenn sie von anderen kommen." Das unterstrich auch Ortsvorsitzender Giller: "Gemeinsam ist die einzige Art, wie man eine Gemeinde voranbringt." Daher bräuchte es möglichst viele Gemeinderäte der Freien Wähler, um eine absolute Mehrheit im Gemeinderat zu vermeiden.

Dieter Wüst konzentrierte sich in seiner Rede auf die Landkreispolitik, wo die Freien Wähler seit 1956 vertreten sind: "Wir haben bewiesen, dass wir eine berechenbare Kraft sind. Wir wollen unsere Heimat gestalten. Und dafür ist es wichtig, absolute Mehrheiten zu vermeiden." Auch im Kreistag würden fast alle wichtigen Entscheidungen einmütig getroffen.

Für den Landkreis forderte Wüst eine höhere Verschuldung, um die Kommunen vor höheren Kreisumlagen zu schützen; ein Beibehalten der aktuellen Schul- und Ausbildungspolitik sowie eine Stärkung der Wirtschaftskraft im Landkreis durch ein flächendeckendes schnelles Internet und einen Aus-bau der Infrastruktur. Und er sprach sich gegen eine Privatisierung der Kreiskrankenhäuser aus. Wüst: "Unser Landkreis ist liebens- und lebenswert. Das wollen wir beibehalten."

Nach knapp zwei Stunden war eine ruhige, sachlich orientierte Wahlveranstaltung, die von einem Auftritt der Jugendblaskapelle Emmerting eröffnet wurde, beendet. Die Besucher hatten noch Gelegenheit, mit den Kandidaten persönlich zu sprechen. Ansonsten findet die Wahlwerbung der Freien Wähler im direkten und persönlichen Gespräch statt. − jes

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