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FW Garching; Bauland in Garching ist das A und O

"Bauland in Garching ist das A und O"

Christian Schneider formulierte als Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler die Forderungen, die seiner Meinung nach für die Zukunft der Gemeinde richtungsweisend sind.  − Foto: Bartschies

15.02.2014

Wahlkampfauftakt der Freien Wähler mit Bürgermeisterkandidat Christian Schneider

Garching. Ihre kommunalpolitischen Ziele für die Zukunft der Gemeinde haben die Freien Wähler (FW) mit Bürgermeisterkandidat Christian Schneider bei ihrem Wahlkampfauftakt am Donnerstagabend im Gasthaus Kaindlwirt vorgestellt. FW-Ortsvorsitzender Benjamin Peterlunger bat einige der anwesenden Gemeinderatskandidaten um eine kurze Präsentation ihrer politischen Vorstellungen.

Günther Aigner sah vor dem Hintergrund der zentralen Lage und guten Infrastruktur Garchings die Ausweisung von Baugrundstücken als zentral. Dies hätte in der Folge auch positive Auswirkungen auf Schulen und Vereine. Schneider sah in dieser Forderung einen der wichtigsten Punkte überhaupt: "Bauland in Garching ist das A und O." Man müsse Zuzüge generieren und Wohnqualität bieten, um die Menschen am Ort zu halten. Notwendig sei dazu freilich, bei den Grundstückseigentümern, deren Flächen man für die angestrebten Ausweisungen benötige, Überzeugungsarbeit zu leisten.

Alte Turnhallegehört zum OrtsbildDen Erhalt der Alten Turnhalle stellte Gemeinderatskandidat Karl Wollner in den Mittelpunkt. Sie weise eine gute Bausubstanz auf und gehöre zum Ortsbild. Auch hier stimmte Schneider zu, der dafür plädierte, an dieser Stelle eine neue Ortsmitte neben dem Brunnenhof schrittweise zu gestalten. "Die Alte Turnhalle öffnen für ein großes Publikum", formulierte Schneider als Notwendigkeit, denn der Bedarf sei da, wie jüngst der Run auf die Karten für das Starkbierfest in dieser Halle gezeigt habe. Auch die Fläche des jetzigen Krone-Baus müssten in Überlegungen zur Alten Halle einbezogen werden im Hinblick auf einen möglichen Anbau an dieselbe. Richard Koll legte einen Schwerpunkt auf die Energieversorgung, die für die Gemeindebürger günstiger werden solle, ohne von Großkonzernen abhängig zu sein. Dies unterstützte Christian Schneider mit seinen Ausführungen zur Geothermie, bei der man unbedingt am Ball bleiben müsse, aber nicht um jeden Preis. Die Gemeinde müsse das Warmwasser ohne weitere Verpflichtungen beziehen und verkaufen dürfen.

Benjamin Peterlunger, derzeit Jugendreferent der Gemeinde, forderte den Ausbau der offenen Jugendarbeit, da nicht jeder Jugendliche sich einem Verein anschließen wolle oder könne. Christian Schneider ergänzte seine Zustimmung zu dieser Forderung mit dem Hinweis, dass auch der Einsatz eines Sozialarbeiters auf Gemeindeebene denkbar wäre. In der Mittelschule funktioniere diese Kooperation sehr gut.

Die GenerationenzusammenführenFür Senioren und Bürger mit Handicap sah Schneider die Notwendigkeit, deren Bedürfnisse zu ermitteln und die Infrastruktur in der Gemeinde – z. B. bei Straßen – entsprechend anzupassen. Er brachte dazu auch die Idee eines Mehrgenerationenhauses ins Gespräch, um Generationen zusammenzuführen. Dabei wollte er dieses Haus nicht als Gebäude, sondern als Konstrukt gegenseitiger Unterstützung verstanden wissen. Hier könnte man seiner Vorstellung nach auch Schulen einbeziehen, in denen dieses Modell in Form von Computerkursen beispielsweise schon umgesetzt werde. Denkbar sei auch ein Einkaufsdienst für ältere Mitbürger.

Für den Gewerbebereich sah Schneider Erweiterungsmöglichkeiten, z. B. mit Textilgeschäften, unterstützte aber auch die Ansiedlung produzierenden Gewerbes, wozu sich allerdings auch das Problem des Flächenbedarfs stelle. Zur Förderung des gewerblichen Bereichs setzt Schneider auch auf den Ausbau des schnellen Internets als wesentlichem Standortfaktor für Betriebe.

Visionen fürdie AlzauenEin großes Plus Garchings sah Schneider in den Alzauen. Deren Pflege und Ausbau zu einem Naherholungsgebiet möglicherweise mit Trimm-Dich-Pfad, Ruheplätzen und Langlaufloipe im Winter stellte er als Vision vor. Hierbei könnte mit Vereinen kooperiert werden.

Die Fragen der Zuhörer galten der Geothermie mit einer Fernwärmeversorgung der Gemeinde sowie der Alten Turnhalle. Zur Fernwärmeversorgung würden derzeit noch verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten geprüft, so Bürgermeister Wolfgang Reichenwallner. Zur Alten Turnhalle kam die Forderung an die Gemeinde, ein Gesamtkonzept zu erstellen, endlich Geld in die Hand zu nehmen und das Konzept durchzuziehen.

Auf eine Frage von Richard Koll an Christian Schneider zu dessen Einstellung hinsichtlich Investitionen antwortete Schneider: "Wenn wir auf der sicheren Seite sind, können wir auch Geld in die Hand nehmen." Beispielsweise wäre das der Fall, wenn bauwillige Bürger nach Garching zuziehen würden. Bei Risiko-Projekten lehnte er ein finanzielles Engagement ab. − fb

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