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FW Kastl; Wir haben alle Aufgaben erfüllt

"Wir haben alle Aufgaben erfüllt"

Mit diesem Trio an der Spitze gehen die Freien Wähler in die Kommunalwahl: Bürgermeisterkandidat Gottfried Mitterer mit seiner Stellvertreterin Daniela Haderer und Helmut Häring.  − Foto: Nöbauer

19.02.2014

Freie Wähler ziehen positive Bilanz über erste Amtsperiode Mitterers

Kastl. "Es gab einige Querelen, aber wir haben konstruktiv gearbeitet und alle Aufgaben, die wir vor sechs Jahren in unserem Programm verkündet haben, erfüllt." Das Fazit von FW-Ortsvorsitzender Daniela Haderer über die bald auslaufende Amtsperiode fällt durchweg positiv aus, wie sie bei der Wahlveranstaltung der Freien Wähler am Freitag vor gut 50 Gästen im Gasthaus Spirkl meinte. Krippe, Straßen, Fernwärme – alles sei realisiert worden. Und auch "das letzte große Projekt, die Turnhalle, lässt sich jetzt nicht mehr verhindern". Die Pflichtaufgaben seien somit erfüllt, in den nächsten sechs Jahren stünden eigentlich nur "Kür-Aufgaben" an, wie Haderer es formulierte. Kurz: Größere Projekte sind aktuell nicht in Sicht. Vielmehr wolle man, wie auch einige Kandidaten in der Vorstellungsrunde betonten, versuchen "die Risse in der Gemeinde wieder zu glätten".

Der erneut zur Wahl stehende Bürgermeister Gottfried Mitterer begründete seinen Schritt auf die Gemeinderatsliste damit, dass er zum Zeitpunkt des Aufstellens fest damit gerechnet habe, einen Gegenkandidaten zu bekommen. Er habe nicht gewusst, dass sich das CSU-Lager anders entscheiden würde.

Im weiteren berichtete er von rund sechs Millionen Euro, die man in der vergangenen Amtsperiode investiert habe. "Wir haben damit den Ort für die Zukunft fit gemacht." Drei Dinge hätten ihn aber Nerven gekostet: "Der Vorwurf, dass beim Bau der Kinderkrippe finanziell gemauschelt wurde, der langwierige Turnhallenstreit und dass die Ansiedlung der Fa. Buhlmann nicht geklappt hat."

In Zukunft wollen die FW weiterhin "die jungen Leute fördern und die älteren Bürger berücksichtigen", so Mitterer. Dies bedeute unter anderem, dass man ein Pflegeangebot ausarbeiten müsse, so dass die älteren Kastler weiterhin vor Ort leben können. "Da ist der Pfarrhof nur der Anfang", versprach der Bürgermeister. Auch in Sachen Breitbandversorgung kündigte er größere Veränderungen an, wobei vor allem der Außenbereich in den kommenden Jahren profitieren könnte.

Um weiter junge Familien anlocken zu können, möchte Mitterer zusätzliches Bauland ausweisen. "Bei zwei stehen wir schon in Verhandlungen, da schaut es nicht schlecht aus", ließ er sich eine Prognose entlocken. Das Gewerbegebiet Moosen müsse hingegen erst noch voll werden. "Hier herrscht lebhafte Nachfrage, Bewerber stehen Gewehr bei Fuß." Mit dem ausgegebenen Ziel "sieben Räte plus x" wolle man dies alles weiter vorantreiben. − ala

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