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FW Pleiskirchen; Konrad Zeiler Frischer Wind für Pleiskirchen

Konrad Zeiler: "Frischer Wind für Pleiskirchen"

Als Mann der Tat präsentierte sich Konrad Zeiler bei seinem Wahlkampfauftakt. − Foto: Brandl

18.02.2014

Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler will die Außendarstellung des Ortes verbessern und das Straßennetz sanieren

Pleiskirchen/Wald. Vor mehr als 100 Zuhörern im Gasthaus Linde in Wald hat der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler (FW), Konrad Zeiler, am Sonntagabend seinen Wahlkampf eröffnet.

Er widersprach dabei der Forderung, die Stefan Mittermeier, Kandidat von CSU/Unabhängige, wenige Tage zuvor an gleicher Stelle erhoben hatte: Um alten und behinderten Menschen öffentliche Programme zugänglich zu machen, müsse die Gemeindeverwaltung herangezogen werden. "Da brauchen wir nicht unbedingt einen Sozialarbeiter", ging Zeiler unmittelbar auf den Vorschlag des Rivalen ein, ohne aber dessen Namen zu nennen. Generell solle die Verwaltung stärker zur Service-Zentrale ausgebaut werden. Ziel müsse es sein, die Menschen zu unterstützen, nicht nur zu verwalten.

Zeiler will als Bürgermeister Pleiskirchen nach außen besser präsentieren, vor allem im Internet: Es gebe hervorragende Betriebe, gute Gastronomie, den Golfplatz, pulsierendes Vereinsleben sowie Spitzensportler: "Die gehören alle auf die Homepage."

Ansonsten sprach er sich dafür aus, die Sanierung des Gemeinde-Straßennetzes voranzutreiben: Mindestens zwei Kilometer müssten pro Jahr in Angriff genommen werden. Hier gelte es, alle Zuschuss-Möglichkeiten auszuschöpfen, um es bezahlbar zu halten. Er sagte, er wolle die Situation mit einem kompetenten Bauausschuss an der Seite in Augenschein nehmen und dann entscheiden.

Ferner gelte es, zusätzliche Baumöglichkeiten für junge Leute zu schaffen. Zeiler sprach sich dafür aus, etwa im Baugebiet Ost den "Kinderbonus" von sieben, 15 und 20 Prozent pro Kind unter 20 Jahre weiter anzubieten. Wenn es nicht gelinge, zusätzliche Bauflächen auszuweisen, werde es wieder zu einer Abwanderung junger Leute kommen. Da müsse der künftige Bürgermeister "dran bleiben", so Zeiler. Er sehe dieses Thema als "Chefsache." Baugrund wolle er etwa durch Außenbereichsatzungen erschließen.

Auf das Gewerbe eingehend sagte Zeiler, bestehende Betriebe müssten durch Aufträge und Zuschüsse gefördert werden, weil es sonst auch hier Abwanderungstendenzen geben werde. In den letzten zwei Jahre seien schon zwei Firmen aus dem Gemeindebereich abgewandert. "Das ist traurig", sagte er mit Blick auf die fehlende Gewerbesteuer. Um Kunden den Weg zu den Firmen zu erleichtern, müsse an den Gemeindestraßen eine Beschilderung erfolgen. Zeiler nannte hier Teising als Vorbild. Auch werde es gelten, zusätzliche Gewerbeflächen auszuweisen: Die momentanen Gewerbegebiete seien voll.

Von entscheidender Bedeutung sei der Breitbandausbau, so Zeiler weiter. Bisher sei mit der Telekom nur ein Anbieter im Netzaufbau tätig. Hier wäre eine zweite Firma wünschenswert: "Wettbewerb beschleunigt das Ganze ungemein."

Wenn man gemeindliche Projekte wie die Senkung der Energiekosten an den Wasser- und Abwasseranlagen angehe, solle man keinen teuren Sachverstand von außen einbinden: "Wir haben Fachleute!"

Zeiler erinnerte daran, dass Pleiskirchen landwirtschaftlich strukturiert sei – 3500 von insgesamt 5600 Hektar Fläche seien von Bauern bewirtschaftet. "Diesen Charakter sollen wir uns nicht direkt verbauen", sagte er. Es gelte, die Landwirtschaft zu unterstützen und nicht mit zusätzlicher Bürokratie zu belasten.

Was die Finanzen angehe, liege man mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 650 Euro im unteren Drittel des Landesdurchschnitts. Dennoch gelte: "Für das, was wir an Zinsen ausgeben, können wir uns nichts Anderes kaufen." Zeiler hatte sich eingangs als Mann der Tat charakterisiert, der Projekte schnell umsetze. Das Kürzel "FW" übersetzte er so: "Frischer Wind für Pleiskirchen!" – afb

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