Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles



Seiteninhalt

FW Reischach; "Berechenbare und verlässliche Sachpolitik"

FW: "Berechenbare und verlässliche Sachpolitik"

1. Bürgermeister umreißt die Ziele für Reischach und Arbing: Herbert Vilsmaier beim Wahlkampfauftakt.  − Foto: Buchbergber
2. Bürgermeister Hubert Kleinillenberger beim Wahlkampfauftakt.  − Foto: Buchbergber

27.02.2014

Wahlveranstaltung mit Herbert Vilsmaier und Hubert Kleinillenberger

Arbing/Reischach. Berechenbare und verlässliche Sachpolitik mit Engagement, Kreativität und Bürgernähe will die Freie Wählerschaft Reischach auch in Zukunft im Gemeinderat einbringen. Dieses Statement hat FW-Ortsvorsitzender und 2. Bürgermeister Hubert Kleinillenberger am Montagabend vor 50 Besuchern im Arbinger Gasthaus Hölzlwimmer bei der ersten Wahlveranstaltung der Gruppierung abgegeben.

Ziel sei es, Reischach und Arbing als lebens- und liebenswerte Gemeinde nicht nur zu erhalten, sondern weiterzuentwickeln. Kleinillenberger und im Anschluss Bürgermeister Herbert Vilsmaier, einziger Bürgermeisterkandidat, stellten dabei die Schwerpunkte der FW für die nächste Legislaturperiode vor. Zu einer angemessenen Wohnqualität gehöre als eine der wichtigsten Aufgaben der Erhalt als Schulstandort. Wichtig sei auch eine maßvolle Gewerbeansiedlung, hier habe man im Gewerbegebiet Fuchshub bereits die Weichen für die Weiterplanung gestellt. In diesem Zuge sei auch eine zeitgemäße DSL-Verbindung für schnelles Internet nötig – für das gesamte Gemeindegebiet.

Ganz oben auf der Agenda stünden auch die Sanierung der maroden Gemeindestraßen innerorts, betonten die Redner. Auch möchte man der älteren Generation einen Verbleib in der Heimatgemeinde durch Senioren-gerechtes Wohnen ermöglichen. "Ich stelle mir da eine Kombination zwischen betreutem Wohnen und Tagespflege vor", sagte Vilsmaier. Ein Hauptanliegen für die FW bleibe nach wie vor die Entlastung der Ortsdurchfahrt der B 588, die den Ort zerschneide und erhebliche Gefahren bringe. Hier habe man aber "beste Aussichten" auf eine ortsumfahrende Lösung durch den Bund, so Vilsmaier. Sein persönliches Gespräch mit dem damaligen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer bei dessen Erlbach-Besuch (der Anzeiger berichtete) habe hier sicher nicht geschadet.

Neuer Mittelpunkt fürs Dorfleben angestrebt

Im Auge habe man auch die Neugestaltung eines zentralen Dorfplatzes, dieses Vorhaben würde durch eine Ortsumfahrung wesentlich erleichtert. Um einen neuen Mittelpunkt für das Dorfleben zu schaffen, solle der Kirchplatz erweitert und umgestaltet werden, zudem wolle man das "Kirchenbrückerl" über den Reischachbach erneuern. Ziel im neuen Gemeindeparlament sei es auch, die ländliche Entwicklung über das "Integrierte ländliche Entwicklungskonzept – ILEK" des Freistaates und seine Fördermöglichkeiten weiterzuverfolgen. Da hoffe man, dass viele Landwirte durch freiwilligen Landtausch einsteigen.

Dass die FW zur Umsetzung ihrer Ziele in der Lage seien, hätten die vergangenen sechs Jahre gezeigt, sagte Kleinillenberger. Bei sinkenden Einnahmen und steigender Kreisumlage hätte die Gemeinde im Rahmen des Möglichen und Finanzierbaren beachtliches geleistet. Der Redner nannte dabei etwa die Schaffung der Querungshilfe in der Ortsmitte, die gut angenommen werde und die Durchfahrtsgeschwindigkeit bremse. Dazu gehörten die Schaffung neuer familienfreundlicher Baugebiete wie in Arbing oder Reischach-Nord, die Förderung von Gewerbeansiedlungen, der Wasserleitungsbau im Außenbereich und die Sanierung von Gemeindestraßen, allen voran die "Betonstraße" von Maiwiesweb nach Rockers-bach. Durch den "großen Ehrgeiz und Einsatz" von Bürgermeister Vilsmaier habe man schließlich auch die "Helfer vor Ort" an den Start schicken können, so Kleinillenberger weiter.

Bei der Veranstaltung hatten auch die 14 Listenkandidaten Gelegenheit sich vorzustellen. Dabei übte Lorenz Obereisenbuchner, seit zwölf Jahren im Ratsgremium, Kritik am politischen Mitbewerber: CSU-Fraktionsvorsitzender Lorenz Grätzl habe bei deren Wahlauftakt behauptet, Vorschläge der CSU/UW-Fraktion seien wegen ihrer Mandatsunterzahl von sieben Sitzen oft vom Ratsgremium abgelehnt worden (der Anzeiger berichtete). Er, Obereisenbuchner, habe sich die Sitzungsprotokolle der vergangenen Wahlperiode angesehen: Alle wichtigen Beschlüsse seien, bis auf "wenige Ausreißer hüben wie drüben", einstimmig erfolgt. Bei genau vier Beschlüssen habe man mit Bürgermeister-Mehrheit acht zu sieben abgestimmt. Dazu gehörten die Beschlüsse von 2008, als Herbert Vilsmaier unter dem damaligen Bürgermeister Franz Donislreiter den Stellvertreter-Posten erhielt. Gleiches gelte für 2010: hier wurde Hubert Kleinillenberger zu Vilsmaiers Stellvertreter gewählt. Da solle man bei der CSU schon bei der Wahrheit bleiben, sagte Obereisenbuchner. − mbu

Copyright © Passauer Neue Presse 2014

www.heimatzeitung.de