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FW Teising; Freie wollen Umgehungsstraße

Freie wollen Umgehungsstraße

Listenführer Martin Nützl sieht eine Verkehrsberuhigung als Schlüsselfaktor zur Belebung des Ortskerns.  − Foto: Stelz

24.02.2014

Verkehr und Belebung des Ortskerns als große Teisinger Themen

Teising. Eine Umgehungsstraße, die Schaffung einer Ausfahrt an der Ahornstraße und die Möglichkeiten zur Belebung des Ortskerns waren die dominierenden Themen am Freitag bei der Wahlkampfveranstaltung der Freien Wähler Teising im Reiterhof.

Von derzeit vier auf sechs Mandate würden die Freien Wähler ihre Präsenz im Gemeinderat gern ausbauen, erklärt Martin Nützl. Er ist Listenführer der Wählergruppierung und möchte bei der Kommunalwahl am 16. März die absolute Mehrheit von CSU/Teisinger Liste brechen.

"Der letzte Lebensmittelladen in Teising hat geschlossen", zitierte der stellvertretende Landrat Konrad Heuwieser in seinem Grußwort aus einem Prospekt der FW Teising. Diesen Punkt nahm Nützl in der anschließenden Präsentation des Wahlprogramms wieder auf. Aus seiner Sicht gilt es mehrere Themen anzupacken, um den Ortskern zu beleben und dabei auch die örtliche Nahversorgung zu verbessern. Letzteres sei besonders für Ältere wichtig.

Das größte Projekt sei dabei der Kampf um eine Ortsumfahrung. Nur so könne die Zweiteilung des Orts beendet und ein attraktives Zentrum geschaffen werden. Er habe "die Vision", im Biergarten zu sitzen, den Sonnenuntergang zu genießen und dabei nicht den Lärm der ehemaligen B 12, sondern maximal das Brummen eines Rasenmähers zu hören, so Nützl. Warum dies derzeit kaum möglich sei, legte er anhand von Daten aus dem bayerischen Innenministerium dar: Danach fuhren im Jahr 2010 täglich 8668 Fahrzeuge durch Teising. Doch während andernorts, etwa in Reischach (9792 Fahrzeuge) oder in Tüßling (4360 Fahrzeuge), über Lösungen nachgedacht werde, sei in Teising noch kein rechtes Problembewusstsein gewachsen. Von einer Ortsumfahrung südlich der Alten Bahn etwa könnten sowohl Teising als auch Tüßling profitieren.

Auch bei der Erschließung von Baugebieten dürfe man sich "die Butter nicht vom Brot nehmen lassen". Momentan würden Teisinger mangels Baugrund nach Tüßling abwandern. Man könne sich "keinen Dornröschenschlaf" leisten, sondern müsse versuchen, den Wegzug durch Neubaugebiete vermeiden.

Anschließend stellten sich die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler vor. Während Otto Buchner dabei auf die fortlaufend nötige Sanierung der Infrastruktur aufmerksam machte und Reinhold Gulitz für Fahrradwege und E-Bike-Ladestationen warb, wies Ricardo Schmidbauer darauf hin, wie wichtig es sei, Schule und Kindergarten in Teising zu erhalten. Auch darum seien neue Baugebiete nötig, "sonst ist der Kindergarten irgendwann ein Altersheim." Obwohl nur gut 30 Teisinger zur Wahlkampfveranstaltung gekommen waren, entwickelte sich an deren Ende doch eine lebhafte Diskussion. Hauptthema war dabei die Anbindung Teisings an die umliegenden Städte und Schulen. Speziell Gemeinderatskandidatin Mia Seidl machte sich für eine Verbesserung der Busanbindung stark. Dies sei anderen Vorschlägen, wie etwa Car-Sharing, vorzuziehen. "Hier sollte man beim Landratsamt nachbohren", so Seidl. − tom

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