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FW Tüßling; Mit Herz und Verstand in eine positive Zukunft

"Mit Herz und Verstand" in eine positive Zukunft

"Sehr zuversichtlich" zeigte sich Helmut Wittich, Fraktionssprecher und Listenführer der Tüßlinger Freien Wähler, beim Wahlkampfauftakt im Sportheim. Als Hauptredner steckte er dort die Ziele ab und stellte klar, dass man keinen Wahlkampf im klassischen Sinn führen, sondern auf Wahlwerbung setzen wolle.  − Foto: Hölzlwimmer

25.01.2014

Tüßlings Freie Wähler eröffneten vor knapp 50 Interessierten den Wahlkampf – Listenführer Helmut Wittich schürt Hoffnung auf den fünften Sitz

Tüßling. Am 16. März soll gelingen, was sechs Jahre vorher knapp verfehlt wurde: Die Freien Wähler wollen bei der dann anstehenden Kommunalwahl den fünften Sitz im Marktgemeinderat erreichen. Das hat Fraktionssprecher und Listenführer Helmut Wittich beim Wahlkampfauftakt am Donnerstagabend im Sportheim vor knapp 50 Interessierten – darunter auch die Fraktionssprecher von CSU und SPD − gesagt.

Dabei will man ganz auf die Sache setzen. Bewusst habe man bei der Zusammenstellung der Liste darauf verzichtet, Kandidaten nach Bekanntheitsgrad zu rekrutieren. Vielmehr habe man das Hauptaugenmerk auf "menschliche Eigenschaften und fachliche Voraussetzungen" gelegt. Gleichwohl sei es gelungen, ein Team zu bilden, das "sämtliche Voraussetzungen erfüllt" und sich "mit Herz und Verstand" für die Bevölkerung von Tüßling stark machen werde. "Sehr zuversichtlich" stimme ihn das, so der 65-Jährige, ebenso der Umstand, dass die FW-Mannschaft bei "Freund und Feind Anerkennung gefunden" habe. In welcher Stärke man letztlich auch in den Marktgemeinderat einziehen werde, man werde sich dem obersten Ziel verpflichtet fühlen. Als solches nannte Wittich: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass Tüßling trotz aller Widrigkeiten einer positiven Zukunft entgegen sehen kann."

Bei allem Optimismus verhehlte Wittich aber nicht, dass man wohl "die ein oder andere Stimme nicht bekommen" werde, weil man – anders als die Konkurrenz von CSU und SPD – keinen Bürgermeisterkandidaten stelle. Auch wenn er sich seiner "nicht gerade geringen Akzeptanz bei der Bevölkerung" bewusst sei, habe er sich nach Rücksprache mit der Fraktion dazu entschieden, nicht anzutreten. Familiäre Gründe machte er dafür ebenso geltend wie den Verzicht auf die Ausübung der Ehrenämter, allen voran beim SV Tüßling, der ihm im Falle seiner Wahl abverlangt worden wäre. Vor allem aber brauche die Marktgemeinde eine jüngere Person an der Spitze, seien die Probleme, mit denen sich die Kommune konfrontiert sehe, doch so umfangreich, dass sie nicht in einer Wahlperiode zu lösen seien.

Ohne den Namen der CSU-Kandidatin Stephanie von Pfuel zu nennen, sprach er sich doch für sie aus. Seiner persönlichen Ansicht nach verfüge sie über die nötigen Fähigkeiten, sagte er und bezeichnete "die Vorbehalte der Verfügbarkeit und des Eigennutzes" als "völlig aus der Luft gegriffen" und jeglicher Grundlage entbehrend.

Im kurzen Rückblick sagte Helmut Wittich, die FW-Fraktion habe alle in der Gemeinde realisierten Vorhaben mitgetragen. Flops habe es ebenso gegeben, allen voran die Konsolidierung des Haushaltes, die ohne nennenswerten Erfolg geblieben sei. Der einzige Punkt, indem er explizit "Fehlverhalten" seitens der FW eingestand, war die Hochwasserproblematik, deren Tragweite man "zu spät erkannt" habe. Dafür habe man nun mit Karl Müller den Sprecher der IG Mörnbach in den eigenen Reihen. In Sachen Bahnausbau habe man hingegen von Anfang an "auf das richtige Pferd gesetzt", die FW-Vorschläge seien von der Verwaltung 1:1 übernommen worden. In Sachen Unterführung habe man sich nicht blenden lassen und sich für die kleine Lösung stark gemacht.

Als Ziele für die nächsten sechs Jahre nannte Wittich unter anderem eine solide und weitsichtige Haushaltspolitik, die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung mit Ansiedlung von Handel und Gewerbe, ein ganzheitliches Energiekonzept sowie die aktive Mitgestaltung von Bildung, Kultur und Sport. In Sachen Neubau des Feuerwehrhauses könne er nichts versprechen, doch werde man jedenfalls die Planung vorantreiben. − sh

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