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G9-Volksbegehren droht zu scheitern

G9-Volksbegehren droht zu scheitern: Das sind die Gründe

−Symbolbild: PNP

München |  12.07.2014  |  17:00 Uhr

Das Volksbegehren der Freien Wähler für eine Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium hat nur noch geringe Erfolgsaussichten. Wenige Tage vor dem Ende haben sich nach Schätzungen des Hauptinitiators Michael Piazolo lediglich zwei Prozent der Wahlberechtigten in die Unterschriftenlisten eingetragen. Für einen Erfolg der Initiative sind bis Mittwoch (16. Juli) bayernweit zehn Prozent erforderlich.

"Ich will nicht verhehlen, dass es schwierig ist", sagte Piazolo am Samstag. "Aber wir kämpfen weiter. Ohne ein erfolgreiches Volksbegehren glaube ich nicht, dass wir ein neues Gymnasium bekommen werden." Der Generalsekretär der Freien Wähler nannte mehrere mögliche Gründe für die niedrige Beteiligung:

  • Die Fußball-Weltmeisterschaft ziehe viel Aufmerksamkeit auf sich.
  • Nach mehreren Wahlen innerhalb weniger Monate seien viele Menschen abstimmungsmüde.
  • Im Unterschied zum erfolgreichen Volksbegehren gegen Studiengebühren gehe es nicht um ein einfaches Ja oder Nein. Das Thema G8/G9 sei komplizierter.
  • Die betroffene Zielgruppe der Schüler darf nicht mit abstimmen.

Nach Vorstellung der Freien Wähler soll jedes Gymnasium selbst entscheiden dürfen, ob es nur acht- oder nur neunjährige Züge anbietet - oder beide Varianten parallel. SPD und Grüne haben eigene Reformmodelle vorgelegt. Die CSU will erst nach Ende eines breit angelegten Diskussionsprozesses eigene Vorschläge machen.− lby

 

Dokumentinfo

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Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am 2014-07-12 16:58:39
Letzte Änderung am 2014-07-12 17:15:47