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Haiming; Kandidaten sind das Programm

Georg Sewald ist Bürgermeisterkandidat der Niedergerner Liste. Foto: Nina Kallmeier
Bürgermeisterkandidat Georg Sewald erläutert seine Zukunftsperspektiven.  − Foto: Pittner

25.02.2014

"Kandidaten sind das Programm"

Vertreter der Niedergerner Liste Haiming diskutieren mit den Bürgern

Haiming. "Die Zeit der Kommunalwahl ist nicht nur für Gemeinderäte und Kandidaten, sondern auch für die gesamte Gemeinde äußert interessant", sagte Evelyn Sommer bei der Begrüßung zur Wahlveranstaltung der Niedergerner Liste in Piesing. Selten sonst gibt es so viel Kritik und Fragen zur Kommunalpolitik, aber auch Ideen, was man in einer Gemeinde besser machen könnte oder welche Aufgaben dringend angepackt werden sollten. "Es wäre schön, wenn auch nur ein Bruchteil der Versprechungen aller Gruppierungen später berücksichtigt werden würden", so Sommer.

In einer kurzen Rede erläuterte Bürgermeisterkandidat Georg Sewald seine Vorstellung einer zukunftgewandten Gemeindepolitik. Ausführlich ging er auf die Herausforderungen durch den demografischen Wandel ein, der völlig neue Voraussetzungen in einer kleinen Gemeinde erforderlich mache, das heiße bedarfsgerechte Angebote für ältere Menschen, aber auch Investitionen in die Familienfreundlichkeit und für die Jugend. Haiming stehe hier in Konkurrenz mit Nachbargemeinden.

Ein weiter Schwerpunkt war eine bessere Transparenz bei behördlichen Entscheidungen und im Gemeinderat, sowie eine offene und ehrliche Kommunikation. Seine Kandidatur als "Neuer", dazu Partei ungebunden, sehe er als großen Vorteil, Probleme vorurteilsfrei auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. In der Niedergerner Liste sind die Kandidaten das Programm, stellten Erwin Eiblmeier und Evelyn Sommer fest, die den Abend moderierten. Ein Wahlprogramm gibt es nicht, vielmehr vertrete jeder einzelne Kandidat, wie im Gemeinderat, eigenverantwortlich seine Meinung. Dies sei auch der Grund, so Eiblmeier, dass an diesem Abend keine langen Reden vorgesehen seien, sondern das Gespräch mit den Bürgern im Mittelpunkt stehe.

Und so saßen die Gemeinderatskandidaten nicht getrennt von den Zuhörern, sondern gemeinsam mit den Bürgern an den Tischen, um Fragen zu beantworten und Ideen und Denkanstöße aufzunehmen. Ein Konzept das aufging. Selten wurde bei einer Wahlveranstaltung so engagiert diskutiert. Wesentliche Themen waren die Turnhalle, das Gaskraftwerk mit den ausbleibenden Gewerbesteuereinnahmen, eine bessere Verkehrsanbindung besonders für ältere Menschen sowie die Forderung nach einer flächendeckenden Breitbandversorgung und einer dezentralen Energieversorgung. − red

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